2021-06-07, Mo, Operation Shining Brass - Eldest Son, Coop, [VN]
-

Wann und wo
- Modset: Main + VN
- Server: arma.gruppe-adler.de:2302
- Technische Unterstützung: Jûles, 1930
- Eintreffen im Teamspeak: 1945
- Spielbeginn: 2000
- Nachzügler: "erhalten technischen Teleport"
- Missionsende: 2300, anschließend Nachbesprechung "für alle"
- Ausweichmission: Game of Guns
Kurzinfo
- Spieltyp: COOP, 24
- Permadeath: nein
- Respawn: nein
- Loadouts: fest
- Medical System: advanced
- GPS: kein GPS, kein BFT
- Landschaft: Dschungel
- Terrain: Cam Nao Lam
- Einsatzbeginn: Datum, Zeit und Wetter im Spiel
- Eigene: Military Assistance Command, Vietnam – Studies and Observations Group
- Gegner: Vietcong
- Technischer Teleport nach: Position Eigener
- Besonderheiten: Es können maximal 24 Spieler teilnehmen! (Zeuse ausgeschlossen)
Inhalt
Operation Shining Brass
Bei Shining Brass handelt es sich um Bodenoperationen von Südvietnam aus welche durch MACV S.O.G in Laos durchgeführt werden. Typischerweise von kleinen Aufklärungsteams, bestehend aus Amerikanern und Nung oder Montagnards. Der US-Botschafter in Laos, William Sullivan hat sehr strenge Beschränkungen sowohl über die Ausdehnung des Operationsgebiet als auch den Einsatz von Hubschraubern verhängt. Die laotische Regierung ist nicht über die Operationen informiert, um diese nicht zu missbilligen, wenn sie von ihnen erfahren würde.
Lage
- Feindlage: unbekannte Stärke, motorisierte Infanterie, in Stellung / patrolierend, unbekannte Absicht
- Eigene Lage: RT Columbia und RT Idaho sind an der Launch Site FOB2 nahe Kontum eingetroffen, die Iso-Phase ist abgeschlossen und die Teams bereiten sich auf die Verbringung in das Einsatzgebiet vor.
- Zivile Lage: unbekannt
Auftrag
Aktuelle Aufklärungsbilder geben Aufschluss über kleinere Außenposten der Vietcong im Nordwesten Laos. Ihr Auftrag ist es, diese ausfindig zu machen und vorhandene Munitionsbestände mit sabotierten Patronen zu versehen
Durchführung
Sie werden in 2 UH-1D in die AO verlegen. Auf dem Weg werden Sie eine ehemalige Vietcong Stellung überfliegen, welche vor einer Woche schwer bombardiert wurde. Stellen Sie dabei die Wirkung des Bombardements fest, insbesondere der Zustand der örtlichen Funkstation ist von Interesse. Die Piloten werden in der AO an einer geeigneten LZ landen. Ob Sie sich daraufhin direkt auf die Suche machen, oder erst die Nacht im Dschungel verbringen, bleibt Ihnen überlassen. Behalten Sie aber im Kopf, dass die Entfernung zu eigenen Kräften zu groß ist, um eine Funkverbindung aufrecht zu erhalten und die Exfiltration am nächsten Tag um 1530 stattfindet!
Einsatzunterstützung:
Einen UH-1C als Eskorte in die AO.
Führung und Funk:
- FOB2 Kon Tum über 50Mhz erreichbar. Keine Funkverbindung aus der AO heraus, nur bei Exfil mit Heli als Funkbrücke!
- Einzig 1-1s und RTOs besitzen (LR) Funken!
- One-Zero von RT Columbia ist gleichzeitig als Platoonlead eingesetzt.
Missionsabbruch
Mehr als 90% der eigenen Kräfte verstorben.
Bilder
Ziel des Bomb Damage Assessments

Mission Area

-
Da steht Modset Main+VN. Bedeutet das dann effektiv Main+GM+VN?
-
ok what ever. Bei Erik stehts noch da hier nicht mehr, dachte da hätte sich was geändert.
-
ok what ever. Bei Erik stehts noch da hier nicht mehr, dachte da hätte sich was geändert.
-
@Bernhard
Der One-Zero hat hier die Funktion des SQL bzw. bei RT Columbia, die des PTL.
Der One-One ist ein RTO.
Der One-Two ist ein Medic.@Jules Danke schon mal für die Info.

Das sieht ja schon ein bisschen spezieller aus als sonst. Ich vermute mal ihr habt euch das von historischen Quellen abgeschaut. Gab's an diesen Stellen auch irgendwas zu zeitgenössischen Einsatztaktiken für die Infanterie? -
@Jules Danke schon mal für die Info.

Das sieht ja schon ein bisschen spezieller aus als sonst. Ich vermute mal ihr habt euch das von historischen Quellen abgeschaut. Gab's an diesen Stellen auch irgendwas zu zeitgenössischen Einsatztaktiken für die Infanterie?@Bernhard
hmm, schwierige Frage.
Die RTs sind (insbesondere bei Over-The-Fence Operationen) eigentlich immer in Bewegung geblieben.
Normalerweise mit 6-8 Mann unterwegs, waren sie zahlenmäßig immer unterlegen.
Dementsprechend wurde häufig versucht, sich von Kontakt zu lösen und die Mission zügig fortzusetzen.
In die Offensive ging es nur für kurze Zeit; Z.B. wenn es um Prisoner-Snatching ging:
Da wurden einzelne Fahrzeuge / Patrouillen überfallen und eine Zielperson gefangen genommen.
Allerdings war auch hier wichtig, danach zügig zum Exfil zu verlegen.
Da ihr hier in der Mission mit über 20 Mann unterwegs sein werdet, lässt sich diese Art des Vorgehens natürlich schwer umsetzen.Was ich empfehlen würde, ist einfach die generelle Wachsamkeit von allen Schützen - unabhängig ihrer Rolle.
Die Sicht- und Kampfdistanzen sind häufig unter 20m, daher muss der Feind schnell erkannt werden - insbesondere akustisch, da die Sichtweite im Dschungel natürlich deutlich eingeschränkt ist.
Bei einzelnen Patrouillen ist es oft auch sinnvoll, diese nicht direkt anzugreifen und möglichst lange unentdeckt zu bleiben.
Eng bei eigenen Truppenteilen bleiben, da es wenig Funken, dafür aber viele Büsche und Bäume gibt, in denen man sich leicht verlieren kann.
Und natürlich effiziente Freund-/ Feinderkennung: Eine gesunde Mischung aus Sicherheit und Schnelligkeit. So hatten z.B. häufig die Point-Men, Teile der Feindausrüstung dabei (Helme, Uniformen etc.), um bei "Split-Second-Desicions" den Feind kurz zu verwirren. -
@Jules Danke schon mal für die Info.

Das sieht ja schon ein bisschen spezieller aus als sonst. Ich vermute mal ihr habt euch das von historischen Quellen abgeschaut. Gab's an diesen Stellen auch irgendwas zu zeitgenössischen Einsatztaktiken für die Infanterie?@Bernhard sagte in 2021-06-07, Mo, Operation Shining Brass - Eldest Son, Coop, [VN]:
@Jules Danke schon mal für die Info.

Das sieht ja schon ein bisschen spezieller aus als sonst. Ich vermute mal ihr habt euch das von historischen Quellen abgeschaut. Gab's an diesen Stellen auch irgendwas zu zeitgenössischen Einsatztaktiken für die Infanterie?https://archive.org/details/ost-military-doctrine-fm90_5/mode/2up
EDIT: Das Ganze ist von 1982, sind daher vermutlich auch die Lessons Learned aus dem Vietnamkrieg. Die MACV SOG Recon Teams haben sicherlich eigene Taktiken angewandt, die ich aber nicht im Detail kenne. Gelesen muss man das also nicht haben um in der Mission bestehen zu können, ist aber für den Ein oder Anderen sicherlich ein interessanter Exkurs. Wie @Jules bereits gesagt hat sollte der Fokus auf den Sicherungsbereichen und der Freund-Feinderkennung liegen. Allgemein sollte der Einzelschütze nicht wie ein Lemming dem TL hinterherlaufen, sondern auch selbst mitdenken und überlegeben was er denn machen könnte um die Überlebenschancen des Trupps zu maximieren und die erfolgreiche Auftragserfüllung zu garantieren.
-
@Bernhard
hmm, schwierige Frage.
Die RTs sind (insbesondere bei Over-The-Fence Operationen) eigentlich immer in Bewegung geblieben.
Normalerweise mit 6-8 Mann unterwegs, waren sie zahlenmäßig immer unterlegen.
Dementsprechend wurde häufig versucht, sich von Kontakt zu lösen und die Mission zügig fortzusetzen.
In die Offensive ging es nur für kurze Zeit; Z.B. wenn es um Prisoner-Snatching ging:
Da wurden einzelne Fahrzeuge / Patrouillen überfallen und eine Zielperson gefangen genommen.
Allerdings war auch hier wichtig, danach zügig zum Exfil zu verlegen.
Da ihr hier in der Mission mit über 20 Mann unterwegs sein werdet, lässt sich diese Art des Vorgehens natürlich schwer umsetzen.Was ich empfehlen würde, ist einfach die generelle Wachsamkeit von allen Schützen - unabhängig ihrer Rolle.
Die Sicht- und Kampfdistanzen sind häufig unter 20m, daher muss der Feind schnell erkannt werden - insbesondere akustisch, da die Sichtweite im Dschungel natürlich deutlich eingeschränkt ist.
Bei einzelnen Patrouillen ist es oft auch sinnvoll, diese nicht direkt anzugreifen und möglichst lange unentdeckt zu bleiben.
Eng bei eigenen Truppenteilen bleiben, da es wenig Funken, dafür aber viele Büsche und Bäume gibt, in denen man sich leicht verlieren kann.
Und natürlich effiziente Freund-/ Feinderkennung: Eine gesunde Mischung aus Sicherheit und Schnelligkeit. So hatten z.B. häufig die Point-Men, Teile der Feindausrüstung dabei (Helme, Uniformen etc.), um bei "Split-Second-Desicions" den Feind kurz zu verwirren. -
@Gastspieler @Stammspieler @Adler
Hier wird noch ein PTL benötigt!
Um die Position etwas schmackhafter zu machen, hier eine missionsspezifische Job-Beschreibung:Pros:
-
Kaum Vorbereitung nötig!
-
Selten gesehene Führungsstruktur mit vielen Freiheiten!
-
Dynamische Führungsumgebung mit einzigartigen Herausforderungen!
Cons:- keine bekannt
Weitere Pros:-
wenige Funken = wenig Funkverkehr!
-
Einzigartige Flora und Fauna im laotischen Dschungel!
-
-
@Gastspieler @Stammspieler @Adler
Hier wird noch ein PTL benötigt!
Um die Position etwas schmackhafter zu machen, hier eine missionsspezifische Job-Beschreibung:Pros:
-
Kaum Vorbereitung nötig!
-
Selten gesehene Führungsstruktur mit vielen Freiheiten!
-
Dynamische Führungsumgebung mit einzigartigen Herausforderungen!
Cons:- keine bekannt
Weitere Pros:-
wenige Funken = wenig Funkverkehr!
-
Einzigartige Flora und Fauna im laotischen Dschungel!
-
-
Ich hab da mal einen Stream erstellt. https://youtu.be/kgyLBNYLo44
-
Funkfrequenzen:
- 50 MHz - Übergreifend
- 51 MHz - RT Columbia
- 52 MHz - RT Idaho
Nochmal daran denken, nicht jeder Schütze hat ein Funkgerät. Das heißt heute ist es besonders wichtig sich mit seinen Kameraden gut abzusprechen und ggf. auch per TFAR-Schreien zu kommunizieren um sicher zu gehen, dass keine Informationen untergehen. Die RTOs sind also der Schlüssel für den Erfolg der Mission und sollten sich möglichst dem Feindfeuer entziehen.
Richtig stimmungsvoll.

